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Evangelische Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach

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Seit Oktober vergangenen Jahres hat der Wallrother Gospelchor New Spirit einen neuen Chorleiter. Die Vorgängerin Juliane Hobe hatte die Leitung bedingt durch einen Wohnortwechsel im Sommer 2016 abgegeben.
Dennis Korn (42) aus Bad Soden-Salmünster hat eine umfangreiche musikalische Ausbildung und leitet bereits mehrere Chorformationen. Schon im Kindesalter wurde er an Klavier und Gitarre ausgebildet. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studium für Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Zurzeit arbeitet er als freiberuflicher Musiklehrer sowie Komponist. Zahlreiche Produktionen stammen aus seiner Feder. Zudem hat er die Leitung bei mehreren Chören: „New Voices“ Huttengrund, „Singin Joy“ Unterreichenbach und „Voice Club“ Gelnhausen. Darüber hinaus ist er Livemusiker in mehreren Bands.
Sowohl gefühlvolle als auch fetzige Songs aus den Bereichen Gospel und Pop gehören zum Repertoire und sollen weiter einstudiert werden. Herr Korn freut sich, dass New Spirit sich für eine Zusammenarbeit mit ihm entschieden hat.
Bedingt durch den Chorleiterwechsel hat sich der Probentag geändert:

Die Kirchengemeinde Wallroth- Breitenbach – Kressenbach begrüßt Dennis Korn sehr herzlich und wünscht ihm gutes Gelingen und viel Freude mit und bei „New Spirit“.

Die Proben finden immer dienstags vom 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus in Wallroth statt. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen. Ein Hineinschnuppern ist immer möglich!

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Ein Gottesdienst zu Lukas 9 (Speisung der 5000) komplett in Reimform konnte man im Januar 2017 in Wallroth erleben. Zusammen mit dem WCC e.V. Wallroth feierte die Kirchengemeinde diesen besonderen Gottesdienst, zu dem viele Besucher im Kostüm erschienen. Martin Schäfer (Gitarre, Gesang) und John Benedikt Pohler (Orgel) übernahmen die musikalische Gestaltung. Die Kirchengemeinde wünscht eine fröhliche Kampagne 2017!

 

Bild: Fritz Christ

Am Besten hatten es an diesem Adventssonntag der Organist und der Pfarrer. Beide konnten gleich dreimal ein sehenswertes Krippenspiel in unserer Kirchengemeinde von insgesamt über 40 Kindern erleben. Los ging es in Kressenbach. Vor der Kressenbacher Krippenlandschaft in der Kirche spielten die Kressenbacher Kinder ein traditionelles Krippenspiel. Grundlage war die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukasevangelium. Mit viel Engagement waren die Kinder ganz in ihren Rollen und nahmen die Gemeinde mit auf die Reise zum Stall in Bethlehem. Dass die Rollen gar nicht so einfach waren, stellten alle schon bei den Proben fest: „Wie schnell kann eine schwangere Maria eigentlich laufen?“ fragte sich Josef. Katja Schäfer hatte, unterstützt durch weitere Kressenbacher, die Proben und Kulissen gestaltet. Besonderer Höhepunkt war dann das abschließende „Tochter Zion“. War das etwa ein neues Register in der historischen Orgel, fragten sich manche Besucher. Nein! Lea Heil begleitete mit der Trompete das Lied zum Gemeindegesang und Orgelspiel. So schallte ein frohes und festliches „Hosianna“ Richtung Heiligabend.

KN Lektoren Einführung Wallroth fch.jpgAm 3. Advent wurde Marlies Wagner in das Lektorenamt eingeführt. Lektorinnen und Lektoren sind ehrenamtliche Gemeindemitglieder, die selbständig Gottesdienste leiten. So ist es ein Amt aus der Gemeinde und für die Gemeinde. Zur Ausübung des Ehrenamtes sind verschiedene Voraussetzungen erforderlich, unter anderem eine feste Verankerung in der Kirchengemeinde und eine Ausbildung. An insgesamt sechs Wochenenden hat Marlies Wagner in diesem Jahr im Kloster Frauenberg in Fulda die Ausbildung zur Lektorin absolviert. Kurse über die Gottesdiensthandlungen, Sprach- und Atemausbildung, Bibelkunde, Singen und anderes mehr wird dabei gelehrt. Zum Abschluss des Lehrgangs müssen verschiedene Gottesdienste gehalten werden. Bevor die Ernennung erfolgt, muss auch ein Prüfungsgottesdienst gehalten werden. Diesen hielt Wagner in Hintersteinau, die erforderliche positive Bewertung erfolgte durch Pfarrerin Unverzagt. Und dann war es soweit: In einem feierlichen Gottesdienst in der Wallrother Kirche wurde Marlies Wagner offiziell in das Amt der Lektorin eingeführt. Pfarrer Stefan Eisenbach verlas den Text der Urkunde der Landeskirche und nahm die offizielle Verpflichtung vor. „Marlies Wagner ist neue Lektorin unserer Kirchengemeinde. Achtet ihren Dienst und lasst sie nicht allein“, appellierte Eisenbach an die Gemeinde. Nach dem Ausscheiden des Kirchenältesten Johannes Knöll als langjährigen Lektor habe Wallroth mit Marlies Wagner jetzt wieder eine Lektorin. Solche gibt es auch in Breitenbach mit Anke Kaufmann sowie in Kressenbach mit Marlies Wunderlich (Bild links). „3 Orte, 3 Kirchtürme, 3 Lektorinnen“, beschrieb Eisenbach die besondere Situation in der Gesamtgemeinde. Die Gottesdienste würden durch die Lektorinnen lebendiger.
„Singt von Liebe in der Welt, lasst von ihr uns künden“, griff zuvor Pfarrerin Marie Eisenbach in ihrer Predigt eine Liedzeile aus dem gemeinsam gesungenen Lied „Singet fröhlich im Advent“ auf. „Wir alle sind Verkünder der frohen Botschaft“, sagte die Pfarrerin. Dies geschehe auf unterschiedliche Weise, insbesondere durch das Lesen und Hören von Gottes Wort. Beim Gottesdienst wirkte auch Kirchenvorstandsmitglied Ivonne Gemsjäger mit. Die musikalische Gestaltung oblag den Organisten Britta Heim und John-Benedikt Pohler, die auch mit einem exzellenten Gesangs-Duett gefielen.

Text und Foto: Fritz Christ

Bernd Ullrich war eigentlich nur wegen einiger Recherchen ins Pfarramt gekommen. Aber daraus wurde dann viel mehr! Bernd Ullrich und Pfr. Eisenbach fanden zufällig die Jahreszahl 1916 auf einem Dokument und gespannt wurde gelesen, was denn genau vor 100 Jahren in Wallroth war. Eine Stiftung war gegründet worden. Aus traurigem Anlass: Die Tochter des Pfarrers Erika Frischkorn war früh gestorben. Die Großeltern gründeten daher eine Stiftung zur Erinnerung an die Enkeltochter. Das Stiftungsgeld sollte dafür verwendet werden, den Kindern, die das Grab der Erika einmal im Jahr schmücken, süße Brötchen zu kaufen. Schon war die Idee geboren: Das bekommen wir auch heute noch hin! Da leider über den Verbleib der Stiftung nichts bekannt ist, hat Bäcker Jürgen Fink aus Steinau Milchbrötchen gespendet. Die Kinder des Kindergartens machten sich mit Erzieherinnen und Pfarrerehepaar bei echtem Friedhofswetter auf den Weg zum Evangelischen Friedhof. Zuvor hatten die Kinder mit den Erzieherinnen kleine Kränze gebastelt. Am Friedhof entdeckten die Kinder manch Neues und hatten viele Fragen. Dass dieser Ort und das würdige Gedenken wichtig für das Leben in unseren Orten ist, wussten die Kinder schon aus dem Kindergarten. Schließlich hatten sich manche Kinder entschlossen, mit den Kränzen die Gräber von Verwandten zu schmücken. Andere legten ihre Kränze zu den historischen Pfarrergräbern als Erinnerung an Erika Frischkorn.
Besonderer Dank gilt den Erzieherinnen des Kindergartens für die Mitwirkung bei der Aktion und Bäcker Fink. Die Milchbrötchen wurden fröhlich im Turnraum des Kindergartens verspeist - vermutlich ganz im Sinne der Großeltern vor 100 Jahren.

DSC 0468„Wir hatten zu Hause 3,5 ha Wald. Daraus holten wir jedes Jahr das Brennmaterial für den Winter. Und das war ganz schön viel“, so eine Bemerkung einer Teilnehmerin, „Und hier sind 195 ha gerodet worden. Wahnsinn!“
Die Diskussionen am Aussichtspunkt zur Startbahn-West nahmen kein Ende. Sie wurden nur unterbrochen durch den Lärm der startenden Flugzeuge. Ein Teil der Reisegruppe hatte sich bei einem Film- und Informationsabend im DGH Kressenbach auf das, was sie erwartete, vorbereitet. Dennoch führten die Ausmaße und die Häufigkeit der Flugbewegungen zum Staunen. Das herbstlich kühle Wetter mahnte aber bald zum Aufbruch. Es wartete eine festlich gedeckte Tafel im Restaurant „Mönchbruch Mühle“. Das Restaurant liegt direkt unter der Abflugschneise der Startbahn. Dennoch war in den Räumen durch die intensive Dämmung bei Fenstern und Wänden nichts von den Fliegern zu hören.
Nach dem Essen stand ein Besuch bei der Hüttenkirche in Mörfelden-Walldorf auf dem Programm.
In der Hüttenkirche hielt Pfarrerin Marie Eisenbach eine stimmungsvolle Andacht. Ein Kaffeehausbesuch beendete einen informativen und bewegenden Gemeindeausflug.


Gerhard Ohly

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„Einführung? Was ist denn das?“, fragte ratlos ein Gemeindeglied ein Kirchenvorstandsmitglied, „Die beiden sind doch schon lange da!“ Geduldig erläuterte der Gefragte, dass Marie und Stefan Eisenbach bisher den Pfarrdienst nur auf Probe versehen hätten. Nun sei die Probezeit sehr erfolgreich beendet und die Einstellung auf Lebenszeit im Pfarrdienst ausgesprochen worden. Zur öffentlichen Darstellung dieser Amtshandlung diene die Einführung.

Fotos: Fritz Christ

So geschah es am Sonntag, den 30. Oktober 2016, in der Kirche in Wallroth. Dekan Wilhelm Hammann, unterstützt durch den stellvertretenden Dekan Wilfried Battefeld und die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes unserer Gemeinde, Christina Weinl-Dörr, führte Marie und Stefan Eisenbach in ihr Amt ein. Bekanntlich nehmen die beiden die Pfarrstelle zu gleichen Teilen wahr.