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Evangelische Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach

Na, was ist denn hier los? Eine Päpstin in der Kirche in Wallroth? Ein Fisch im Dialog mit dem Pfarrer? Gottesdienstbesucher, die von Anglern begrüßt werden und bis zur Kirchenbank erst einmal einen Zerrspiegelparcours durchlaufen müssen? Genau! Wenn solche Überraschungen in der Kirche geschehen und wundersame Wesen auftreten, dann kann es nur wieder Märchengottesdienst sein!
Auch in diesem Jahr hat ein Team aus Steinau und Wallroth um Pfarrer Wilhelm Laakmann und Pfarrerehepaar Eisenbach wieder einen Gottesdienst vorbereitet, der das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ zum Thema hatte. Wie sehen wir uns oder wollen uns gerne sehen? Was sind unsere Bilder  vom Leben und von Gott? Doch nur Zerrbilder? In diese Fragen führte der Gottesdienst die Besucher ein und legte in der Predigt das Märchen aus:

Wie schon im letzten Jahr fuhr auch unsere Gruppe in den Bayrischen Wald nach Regen. Als wir ankamen, wurden wir schon von der anderen Gruppe begrüßt. Nach dem Mittagessen zogen wir los, um die Stadt zu erkunden.
Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück, bevor wir als Erste klettern durften. Mittags hatten wir dann Freizeit. Man konnte in die Stadt gehen oder sich einfach nur ausruhen. Freitags haben wir morgens, zusammen mit den Betreuern gespielt und mittags sind wir Kanu gefahren. Das war echt toll.

Samstags haben wir ein Floß gebaut. Das war sehr lustig, da wir alle nach und nach gekentert sind. Abends haben wir alle zusammen eine Fackelwanderung gemacht. Es war so schön und die ganzen Lichter sahen toll aus.

Am 1. Oktober trafen sich die Konfirmanden aus Wallroth, Breitenbach und Kressenbach mit Pfarrerin Eisenbach schon um 8 Uhr im neu renovierten Backhaus in Kressenbach. Dort sollten nämlich die Brote gebacken werden, die am darauffolgenden Erntedankgottesdienst gegen eine Spende an die Gemeinde verteilt werden sollten.

Die Spenden in Höhe von über 400 Euro kamen der Aktion „Brot für die Welt“ zugute.

Zuerst wurde der Ofen angefeuert. Anschließend wurde der Sauerteig mit der Teigmaschine durchgeknetet, ehe wir Konfirmanden den Teig in Laibe formen konnten. Danach waren wir Zeuge, wie diese in den Ofen hineingeschoben  und nach  ca. anderthalb Stunden wieder herausgeschoben wurden. Nun waren die Brote endlich fertig und wir kamen letztendlich auf 35 Brotlaibe, welche allesamt ausgeteilt wurden. Ein großer Dank geht an Hannelore und Willi Weitzel aus Kressenbach, die uns beim Backen tatkräftig unterstützt und geholfen haben.

Justin Rüffer

DSC 0365Das stärkste Gewitter des Jahres war für diesen Tag angekündigt. Und tatsächlich: in Wallroth fing es bereits am Morgen an zu tröpfeln. Unerschrocken machten sich dennoch 27 Kinder aus allen drei Ortsteilen mit Pfarrerehepaar Eisenbach sowie den Teamern des Kindergottesdienstes, Silvia Pohler, Jenny Geßner, Ilse Büttner, Gisela Mittag und Katja Schäfer auf weite Fahrt. Mit dem Bus ging es am Samstagmorgen los Richtung Frankfurt. Dort stand die Besichtigung des Bibelhauses auf dem Plan. Zuvor sollte es ein gemeinsames Picknick im Metzlerpark im Freien geben. Würde es bei dieser Wetterprognose auch dort stattfinden können? Wir hatten Glück! In Frankfurt sahen wir den ganzen Tag über keinen einzigen Regentropfen! Und so konnten die Kinder im Park nach der Fahrt spielen und toben und sich mit den reichen Gaben des Picknicks stärken.

Das Jahr 1966 hatte eine ganz besondere Bedeutung für das damalige Kirchspiel Wallroth-Breitenbach-Kressenbach. In jenem Jahr gab es zwei Konfirmationen. Entsprechend gab es jetzt, 50 Jahre später, so viele goldene Konfirmanden wie nie zuvor. Wegen der ungewöhnlich großen Anzahl der Jubilare wurde die Goldene Konfirmation losgelöst von den anderen Konfirmationsjubiläen mit einem eigenen Abendmahlsgottesdienst gefeiert.

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Den Gottesdienst in der Wallrother Kirche hielt das Pfarrer-Ehepaar Marie und Stefan Eisenbach. Mit mehreren Liedbeiträgen wirkte der Wallrother Chor New Spirit bei der Gottesdienstgestaltung mit. Gemeinsam sangen die Jubilare samt Besuchern „Unser Leben sei ein Fest“. Begründet ist die große Anzahl der Jubiläumskonfirmanden damit, weil es im Jahr 1966 zwei Kurzschuljahre und deshalb auch zwei Konfirmationen gab. So wurden im April 1966 folgende Frauen und Männer aus Wallroth, Breitenbach und Kressenbach vom damaligen Pfarrer Bromm eingesegnet, die jetzt ihre goldene Konfirmation feierten: Ilsemarie Basermann, Walter Deuchert, Roswitha Fehl, Heidrun Fehl, Roswitha Jäger, Werner Knöll, Gisela Lamp, Erna Lang, Margarethe Leipold, Herbert Leipold, Herbert Lotz, Elfriede Möller, Anneliese Rüffer, Lottemarie Salfer, Elona Schäfer, Erwin Schmidt, Gudrun Uffelmann und Norbert Wendler. Ebenfalls das Fest der goldenen Konfirmationen feierten diejenigen, die im Dezember 1966 eingesegnet wurden: Edith Blum, Henriette Buchwald, Hilde Eckhardt, Hans Kaufmann, Walter Knöll, Gudrun Kramer, Gerlinde Leipold, Helmut Leipold, Hannelore Lohfink, Erhard Möller, Hartmut Müller, Ilse Müller, Willi Staaf und Hans Weitzel.

Foto und Text: Fritz Christ

Jubiläumskonfirmation wurde am Wochenende bei der evangelischen Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach gefeiert.

Eine Vielzahl von Jubilaren verschiedener Jahrgänge gedachten ihrer lange zurückliegenden Einsegnung und tauschten Erinnerungen aus. Den gut besuchten Abendmahlsgottesdienst in der Wallrother Kirche hielt das Pfarrer-Ehepaar Marie und Stefan Eisenbach. Ein Thema aus dem Johannes-Evangelium „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ hatte der Pfarrer für seine Predigt ausgewählt. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom gemischten Chor der Chorgemeinschaft Kressenbach/Uerzell unter Leitung von Romuald Antoni Ryborz sowie von Organist John Benedikt Pohler mitgestaltet. Neben Kirchenvorstandsmitglied Marlies Wagner wirkten bei den Fürbitten auch einzelne Jubiläumskonfirmanden mit. Der Großteil der Männer und Frauen aus Wallroth, Breitenbach und Kressenbach, die im Jahr 1956 eingesegnet wurden, waren jetzt zur Feier ihrer diamantenen Konfirmation gekommen: Günter Eckart, Willi Winhold, Elsbeth Winhold, Heidi Bontemps, Karin Borde, Edith Dworschak, Renate Heck, Ingrid Link, Helga Rosenberger, Wilma Schöbella, Renate Trapp und Gisela Ullrich. Bereits fünf Jahre zuvor waren Heinrich Berthold, Alfred Kempel, Wilhelm Lotz, Werner Parthey, Heinrich Scheidemantel, Margarethe Föller, Klara Friedrich, Helma Jöchl, Anneliese Kowarz, Helga Möller, Dorothea Rüffer, Marie Schmitt, Karoline Schneider und Tilly Uffelmann eingesegnet worden. Diese Männer und Frauen feierten jetzt ihre eiserne Konfirmation. Bereits 70 Jahre zurück liegt die Konfirmation von Adam Creß, Willi Leipold und Gertrauda Weitzel, sie feierten das Fest der Gnaden-Konfirmation. Sehr selten ist das Jubiläum der Kronjuwelen-Konfirmation. Vor 75 Jahren konfirmiert wurden Anna Knöll, Augusta Kempel und Heinrich Leipold aus Wallroth sowie Betty Klis aus Breitenbach. Mit nunmehr rund 90 Jahren konnten sie ihre Kronjuwelen-Konfirmation feiern. Nach dem feierlichen Gottesdienst kamen die Jubilare im Landgasthof Druschel zusammen, wo gemeinsam gegessen und aus vergangenen Zeiten erzählt wurde.

Text und Fotos: Fritz Christ

Gleich drei Geschenke gab es für die neuen Erstklässler im Gottesdienst anlässlich Ihrer Einschulung. Das kleinste Geschenk war ein Luftballon der Ausbildungshilfe der Landeskirche, die Bildungsarbeit weltweit unterstützt. Ein Geschenk der Kirchengemeinde war ein erstes Lesebuch und eine CD. Und das dritte Geschenk? Das erlebten die Erstklässler sozusagen hautnah vorne in der Kirche: Ihnen wurde durch Pfr. Stefan Eisenbach der Segen Gottes für Ihren Schulweg zugesprochen.

Aber damit nicht genug! Auch die anderen Schüler der örtlichen Grundschule waren zum Gottesdienst gekommen und hatten zwei Überraschungen mitgebracht: Die einen sangen ein Lied mit dem Titel „Fragen stellen kann ich gut“. Sie wünschten damit den Neuen, dass ihnen immer wieder neue Fragen einfallen und dass sie sich ihre Neugier und Lust zum Lernen in der Schule bewahren. Die Drittklässler, die im letzten Jahr einen Rap zur Bibelgeschichte des Josef aufgeführt hatten, hatten dieses Jahr ein ruhigeres Lied im Gepäck, in dem sie eine typische Reli-Frage stellten: „Wer ist Jesus? Sag mir das!“

kbibelDem kleinen Auto muss Angst und Bange geworden sein, als über 60 Kinder und Jugendliche nach einem Gottesdienst auf ihn zu stürmten. Die Kinder und Jugendlichen hatten mitgewirkt bei der Erstellung der WBK-Bibel. Jedes Kind hatte eine Seite zu einer biblischen Geschichte gestaltet, die in der vertrauten Übersetzung Martin Luthers abgedruckt ist. Das Projekt war als eines von drei vom Kirchenvorstand im Rahmen der Aktion der Landeskirche „Alte Thesen - neu gelesen!“ initiiert worden. Nach dem Gottesdienst am Vereinigungsfest wurde jedem Mitwirkenden ein Exemplar des 200 Seiten starken Werks als Autorenexemplar mit besonderer Widmung von der Ev. Kirchengemeinde geschenkt. Die erste Bibel nahm Ida Schäfer, deren Vater Jochen Schäfer die Bibel professionell gesetzt hat, bereits während des Gottesdienstes mit leuchtenden Augen in Empfang. Über 150 kg wog die erste Auflage, die in mehreren Kisten durch oben genanntes Auto zum Vereinigungsplatz gebracht worden war.

Eine Besonderheit für alle gab es dann noch: Die Originale der Kinder und Jugendlichen sind mit dem biblischen Text auf großen Holzplatten zu einer riesigen Bibelausgabe geworden. Eine der größten Bibeln mit, wie wir meinen, unschätzbarem Wert!