flexheader3
Evangelische Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach

Ostersonntag, morgens gegen 5:00 Uhr in Wallroth. In der Dunkelheit kommen immer mehr Menschen zu Fuß oder mit dem Auto zur Wallrother Kirche. Letzte Vorbereitungen werden getroffen. In der Kirche werden die Besucher von Jugendlichen unserer Gemeinde begrüßt. Das Licht bleibt an diesem Morgen aus.

Begrüßung

Da staunte die Gemeinde nicht schlecht, als elf Jugendliche in der ersten Bank der Kressenbacher Kirche das „Amen“ vom Eingangsvotum laut mitsprachen und auch sonst in der Liturgie schon gut Bescheid wussten. Kein Wunder, denn das hatten sie am Tag zuvor beim ersten gemeinsamen Konfirmandentag zum Thema „Gottesdienst“ kennengelernt und schon kräftig geübt. Es zeigte sich: die Jugendlichen sind startklar für die einjährige Konfirmandenzeit in der Gemeinde als neuer Konfirmandenjahrgang!
Dass sie auch bereits eine starke Gruppe bilden, wurde schließlich bei der reibungslosen Vorstellung deutlich, bei der sich jeder einzelne mit Namenskreis der Gemeinde vorstellte. Die Kreise formten sie zu einem Ring, einer starken Kette. Es wurde deutlich: Jeder einzelne, ganz individuell, steht für sich und ist doch Teil einer größeren Gemeinschaft, gehalten durch das in der Mitte befestigte Kreuz: Christus als Haupt der Gemeinde.
Mit Handschlag und Überreichung einer Lutherbibel wurden die Jugendlichen schließlich von den Kirchenvorstehern und Pfarrerin Eisenbach in der Gemeinde begrüßt. Am Gottesdienst nahm auch der stv. Dekan W. Battefeld teil.

Am Sonntag Palmarum fand in der Wallrother Kirche der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer Kirchengemeinde statt.
Die Konfirmanden haben sich viele Gedanken zum „Vater unser“ gemacht und zusammen mit Pfarrerin Marie Eisenbach die Texte und den gesamten Ablauf des Gottesdienstes selbstständig geplant.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben die Jugendlichen ihre Ideen und Ansichten zum „Vater unser“ präsentiert. Sie folgten dem Aufbau des Vaterunsers von Anrede, Du-Bitten und Wir-Bitten bis zum abschließenden Amen. In dem lebendigen Gottesdienst konnten sich die Gemeindeglieder und der Kirchenvorstand überzeugen, dass die Jugendlichen sich im Konfirmandenjahr viele Gedanken über Gott und die Welt gemacht haben und der Konfirmation nichts mehr im Wege steht.
Am Ende des Gottesdienstes zeigte Pfarrerin Marie Eisenbach dann noch verschiedene Fotos, die während der Konfirmandenfreizeit aufgenommen wurden und bei den Jugendlichen für einige Lacher sorgten.
Die musikalische Gestaltung übernahm Bettina Röder (Orgel) und Carolin Kiwitz (Bratsche).

Text: Christina Weinl-Dörr Fotos: Frank Creß

Eine der großen Aktionen unseres Konfirmandenjahrgangs war die Freizeit in Lützel. Unser Treffpunkt war am Donnerstag um 8 Uhr in Wallroth vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Als wir in Lützel ankamen, fingen wir an unsere Zimmer und Betten zu beziehen, danach haben wir uns alle in unserem Gemeinschaftsraum versammelt, wo wir erstmal ein paar lustige Spiele gespielt haben.

WGT2Am traditionellen Weltgebetstag der Frauen – dem ersten Freitag im März – fuhren zahlreiche Frauen unserer Gemeinde in einem gut gefüllten Bus nach Ulmbach zum dortigen Gottesdienst. Die Frauen der katholischen Gemeinde hatten eingeladen – der Weltgebetstag ist eine ökumenische Veranstaltung.
Die diesjährige Liturgie war von Frauen aus Kuba erarbeitet worden. Jährlich wechselt das Land, das beim Weltgebetstag den teilnehmenden Frauen vorgestellt wird; so wird nicht nur die Ökumene, sondern auch die Globalisierung unseres Glaubens und der Welt betont.

Ohne zu ahnen, welche Dimension die Flüchtlingsbewegung annehmen sollte, startete im vergangenen Jahr im Bistum Fulda ein Malwettbewerb „Ich male ein Bild für dich“.

1

Am 23. Januar 2015 fand der dritte Konfirmandentag statt, diesmal zum Thema Taufe. Die Konfirmanden aus Wallroth, Breitenbach, Kressenbach und Hintersteinau trafen sich im Gemeindehaus Wallroth. Nathalie, Hanna und Diana aus dem vorletzten Konfirmanden­jahrgang waren als Betreuerinnen wieder mit dabei.

KarneGDSonntag morgens um 11:11 Uhr in der Wallrother Kirche. John-Benedikt Pohler (Orgel) stimmt die Besucher zu Beginn karnevalistisch auf den Gottesdienst ein.
Allerdings, wie man bereits an der Uhrzeit erahnen kann, ist es kein „gewöhnlicher“ Gottesdienst. Wie seit vielen Jahren Tradition, wurde in der Kirche zu Wallroth ein karnevalistischer Gottesdienst gefeiert. Die Reihen waren voll besetzt und die Gottesdienstbesucher präsentieren eine Vielzahl bunter Kostüme.
Der von Pfarrer Eisenbach gestaltete Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias war bis auf wenige Ausnahmen gereimt. Thema war die Sintflut aus dem ersten Buch Mose, bei der Noah beauftragt wurde, eine Arche zu bauen und paarweise Tiere auf selbiger mitzunehmen.
Mitglieder vom Karnevalsverein wirkten bei der Schriftlesung und den Fürbitten mit. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Martin Schäfer (Gitarre und Gesang). Anschließend wurde vom Karnevalsverein in gemütlicher Runde noch ein Gläschen Sekt ausgeschenkt.

(Foto: Fritz Christ)

DSC 0105Eigentlich war alles wie immer. 4. Advent in Breitenbach. Ein wunderbares Krippenspiel. Diesmal mit vielen Sternen. Aber natürlich auch Maria und Josef. Den Kindern und natürlich Ilse Büttner.
Doch als nach dem Krippenspiel nicht, wie von Ilse Büttner geplant, das Fürbittengebet begann, sondern Amy Kiefaber und Lina Lohmann mit Pfarrer Eisenbach vor den Altar traten, ahnten die Besucher, dass etwas Besonders passieren würde. Amy und Lina wussten der Gemeinde zu berichten, dass Ilse Büttner (wie 2014 auch ihr Vater Hans Müller) die Elisabethmedaille durch Bischof Hein verliehen und durch die Hand von Propst Böttner und Kirchenrat Dekan i. R. Schmidt auf der letzten Kreissynode überreicht wurde.
Das nahmen die Kinder mit Pfarrerehepaar Eisenbach zum Anlass, einer sichtlich überraschten Ilse Büttner zu gratulieren und ebenfalls zu danken. Denn es gab ein besonderes Jubiläum zu würdigen. Ilse Büttner feierte ihr Goldenes Kindergottesdienstjubiläum. Seit 50 Jahren (1964 + ein Jahr Elternzeit) gestaltet sie für die Kinder in Breitenbach den Kindergottesdienst.

Musik verbindet! Musik bewegt! Musik macht Freude! Das konnte man spüren beim Adventskonzert in der Kirche Breitenbach. Ein vielfältiges Programm ließ die auf Grund eines Heizungsproblems niedrige Temperatur schnell vergessen.
Im Mittelpunkt stand neben dem Chor die gerade instandgesetzte Orgel der Kirche. Die Arbeiten an der Orgel waren möglich geworden durch die rege Beteiligung der Breitenbacher an der Aktion Klingelbeutel. Dafür konnte ganz herzlich gedankt werden!

KN Gottesdienst fchDer Buß- und Bettag ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung im Leben. Ein entsprechender zentraler Gottesdienst fand am Mittwochabend in der Kirche in Breitenbach.  Der Buß- und Bettag war vor einigen Jahren ein politischer Zankapfel: Der protestantische Feiertag, den es seit 1532 gibt, wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in nahezu allen Bundesländern als gesetzlicher Feiertag ersatzlos gestrichen. Die evangelische Kirche hat an dem Gedenktag jedoch festgehalten. „Angesichts der politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bietet der Buß- und Bettag Zeit der Stille, der Besinnung, der Neuorientierung und des Gebets“, sagt Pfarrerin Marie Eisenbach von der evangelischen Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach. Für die vereinigte Kirchengemeinde fand ein zentraler Gottesdienst in der Breitenbacher Kirche statt. Wie die Pfarrerin erläuterte, stand der diesjährige Buß- und Bettag unter dem Motto „Machtlos?“. Das entsprechende Plakat zeigt zwei betende Hände. Es gebe viele Krisen in der Welt, beispielsweise die Flüchtlingsproblematik und die jüngsten Terroranschläge. Viele denken, da sei man machtlos. „Sind wir wirklich machtlos?, laute die zentrale Frage zum Buß- und Bettag. In ihrer Predigt erläuterte Pfarrerin Eisenbach die Frage von unterschiedlichen Seiten. Es gebe viele Situationen, die uns machtlos erscheinen lassen. Das Gebet sei eine besondere Möglichkeit, sich Gott und seiner Macht anzuvertrauen. Manchmal sei dies der erste Schritt zu handeln, wo Menschen Ohnmacht spüren. Die Hände zum Gebet falten bedeute Kraft sammeln und den Akku aufladen. Eindrucksvoll und besonders greifbar wurde dies für die Gottesdienstbesucher, als die Konfirmanden der Kirchengemeinde Zeitungsseiten mit passenden Meldungen und Statements in die Predigt einbrachten. So wurde beispielsweise die Titelseite der Kinzigtal-Nachrichten vom Montag zu den Terror-Anschlägen in Paris hochgehalten. „Wo wir machtlos erscheinen, macht Gott uns los“, so die Pfarrerin. So wurde am Ende der Predigt aus dem „Machtlos?“ ein „Macht los!“. Pfarrerin Eisenbach verlas auch die Kanzelabkündigung zum Buß- und Bettag von Bischof Dr. Martin Hein. „Das gemeinsame Gebet ist die machtvollste Demonstration von Gottvertrauen, zu er wir in der Lage sind“, heißt es darin. Hinter den betenden Händen stehe die Macht Gottes. „Das Gebet erinnert uns daran, dass wir nie verlassen sind“. Neben den Konfirmanden haben am Gottesdient zum Buß- und Bettag in der Breitenbacher Kirche noch Gisela Mittag vom Kirchenvorstand sowie Britta Heim an der Orgel mitgewirkt.

Foto und Artikel: Fritz Christ / mit freundlicher Genehmigung der Kinzigtalnachrichten

Viel zu tun gab es für die Helfer bei einer Herbstputzaktion am Wallrother Friedhof. Über 20 Freiwillige beteiligten sich an der vom Ortsbeirat initiierten Aktion.

KN Helfer Friedhof Wallroth fchEigenleistung wird in Wallroth bei den unterschiedlichsten Projekten groß geschrieben. „Bürger packen an“ – Unter diesem Motto stand jetzt eine Herbstputzaktion am Friedhof. Organisiert wurde die Aktion vom Ortsbeirat, insbesondere von Angelika Lotz und Jürgen Fehl. Auf dem großzügigen Friedhofsareal wurden von den freiwilligen Helfern Hecken und Büsche geschnitten sowie Rasenflächen und Wege gesäubert. Der Friedhof erstrahlt jetzt wieder in neuem Glanz. Sowohl Ortsvorsteher Matthias Möller als auch Pfarrerehepaar Eisenbach zollen den ehrenamtlichen Helfern Dank und Anerkennung. Der Landgasthof Druschel sponserte die Verpflegung für die Helfer. Schon seit vielen Jahren ist der Wallrother Friedhof von umfangreichen Eigenleistungsarbeiten geprägt. Beim Umbau und der Erweiterung der Friedhofskapelle waren vor einigen Jahren von rund einhundert Helfern mehr als eintausend ehrenamtliche Stunden geleistet worden. Zuletzt wurde von freiwilligen Helfern in mehreren Bauabschnitten ein neuer Zaun an der Vorderseite des Friedhofs in stabiler Metallausführung gebaut.

Foto und Artikel: Fritz Christ / mit freundlicher Genehmigung der Kinzigtalnachrichten