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Evangelische Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach

Liebe, Freiheit, Kindesdiebstahl, Salat und Blindenheilung –
Das Märchen vom Rapunzel

Liebe und Freiheit – wie gehört das zusammen? Und was hat dieser ominöse Rapunzel-Salat damit zu tun? Dieser und anderen Fragen ging der Mächengottesdienst zum Märchen „Rapunzel“ am 11. November in Wallroth nach. Dieses Jahr begeisterte das Team mit einem besonderen musikalischen Genuss: Die Geschichte von Rapunzel, der Gothel, dem Prinzen und dem Salat wurde vom fröhlichen Moritatensänger (Dieter Ruppert) in Reimform vorgetragen.
Und darum ging es: Ein Diebstahl in Nachbars Garten kommt ein junges Paar teuer zu stehen: Für den geklauten Salat verlangte „die Gothel“, so wird die Nachbarin genannt, das Kind des jungen Paares. Das Kind benennt sie nach dem Salat „Rapunzel“ und sperrt es in einen hohen Turm ohne Ein- oder Ausgang. Eines Tages entdeckt auch ein junger Prinz das Mädchen und verschafft sich wie die Gothel über Rapunzels lange Haare Zutritt zum Turm. Als das die Gothel bemerkt, schubst sie ihn kurzerhand vom Turm, was dazu führt, dass er in den Dornen landet und erblindet. Nachdem Rapunzel in ein fernes Land verbannt wird, findet der blinde Prinz sie jedoch wieder und wird durch ihre Tränen wieder sehend.

„Papa“, fragte der Zweitklässler seinen Vater vor dem Gottesdienst, „warum steht da Glockenwidmung auf dem Liedzettel? Tante Anna sagte heute Morgen, sie gehe zur Glockenweihe!“ Der Vater wusste auf die Frage keine Antwort und fragte aber gleich Pfarrer Stefan Eisenbach. „Wir evangelischen Christen weihen, sprich segnen, keine Sachen. Bei uns werden nur Menschen gesegnet. Also kann eine Glocke nicht gesegnet, sondern durch die Widmung feierlich in Gebrauch genommen werden.“ Nach der Klärung dieser Frage setzte das Orgelvorspiel unserer Organistin Bettina Röder ein und der Gottesdienst begann.
Zunächst entwickelte sich die Liturgie wie gewohnt, wenn man davon absah, dass der Chor „Calypso“ der Chorgemeinschaft Kressenbach-Ürzell (Leitung Alexander Jacobi) den Ablauf durch zwei Liedbeiträge bereicherte. Aber bei der Schriftlesung änderte sich das. Nachdem unser Pfarrerehepaar Marie und Stefan Eisenbach den Psalm 95 im Wechsel gelesen hatten, sang der Gemischte Chor der Chorgemeinschaft: „Halleluja“ und die Türen der Kirche wurden geöffnet. Warum? Der weitere Ablauf wird es zeigen.

„Mit Würde durch´s Leben“ Frauencafé Kontakt in Breitenbach

Frauen prasentieren

Das Team von Frauencafé Kontakt besteht aus mehreren Frauen des evangelischen Kirchenkreises Schlüchtern unter der Leitung von Pfarrerin Szilvia Klaus. Die Frauen erarbeiten jährlich ein Thema, das sie in Gemeinden des Kirchenkreises präsentieren. Nach Gundhelm und Mottgers waren sie zum Abschluss der diesjährigen Runde im Dorfgemeinschaftshaus Breitenbach. Eingeladen waren die Frauen des Kooperationsraumes Bergwinkel; dieser besteht aus den Gemeinden Wallroth-Breiten-bach-Kressenbach, Hintersteinau, Steinau Bad Soden-Salmünster und Hohenzell-Ahlersbach-Bellings.
Das Dorfgemeinschaftshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach einer musikalischen Einstimmung durch Organistin Britta Heim begrüßte die gastgebende Pfarrerin Marie Eisenbach die Anwesenden.
An eine Murmelgruppe zum Thema Würde anschließend stellte das Frauenteam in mehreren, teils provokanten Sketchen dar, dass gerade im letzten Lebensdrittel die Würde des Menschen gefährdet sein könnte. In einem Sketch wurde nämlich der Vater in ein Altenheim gegeben, das nicht seinen Wünschen und Lebensgewohnheiten entsprach; in einer weiteren Spielszene bat eine gehbehinderte ältere Frau in einer Bank um Hilfe, sie wurde von den Bankangestellten nicht beachtet.

Unsere Konfirmandengruppe mit Jugendlichen aus Wallroth, Breitenbach, Kressenbach und erstmals Hintersteinau und Reinhards hat im Rahmen der Aktion „5000 Brote“ vor Erntedank im Backhaus in Wallroth mit Karl-Heinz Druschel und Jörn Hagemann sowie Marlies Wagner und Hannelore Weitzel (alle Wallroth) über 50 Brote gebacken. Bei der Aktion der Evangelischen Kirche backen Konfirmandengruppen in Kooperation mit Bäckereien Brote, die anschließend in den Erntedankgottesdiensten verteilt werden. Mangels Bäckerei in den Ortsteilen führt die Evangelische Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach die Aktion bereits seit 2014 in den Backhäusern durch, auch um den Jugendlichen diese Tradition dörflicher Kultur nahezubringen.
Nachdem die Jugendlichen zuerst Reisig gesammelt haben, dann den Teig bei Familie Alt zubereiteten, wurden am Samstag die Brote im Backhaus gebacken. Die Konfirmanden hatten viel Spaß bei der Aktion, natürlich auch, weil anschließend noch Pizza miteinander gebacken wurde.
Die über 100 Brothälften wurden in Reinhards, Kressenbach, Breitenbach und Wallroth an die Gottesdienstbesucher ausgegeben. Viele Gottesdienstbesucher spendeten im Rahmen der Aktion. Die Jugendlichen und der Kirchenvorstand hatten festgelegt, dass die Spenden an Brot für die Welt sowie auf dem Hintergrund der Katastrophe in Indonesien zur Hälfte für die Diakonie Katastrophenhilfe bestimmt sein sollen. Das sensationelle Ergebnis der Aktion beträgt 770 €. So wurde im wahrsten Sinne des Wortes Brot für die Welt gebacken!
In Breitenbach gab es darüber hinaus eine besondere Überraschung für die Gottesdienstbesucher. Die Kindergottesdienstkinder hatten selbst Marmelade gekocht, die direkt nach dem Gottesdienst zum Verkosten angeboten wurde!

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Jubiläumskonfirmation und Weitwurf – Wie passt das zusammen?

50, 60, 65, 70, 75 und 80 Jahre sind mittlerweile vergangen. Viele Jahrzehnte, in denen sich viel verändert hat.
Am 17. Sonntag nach Trinitatis fand in der Kirche Wallroth ein großer Festgottesdienst zum Konfirmationsjubiläum statt. 49 Jubiläumskonfirmanden sind der Einladung gefolgt.
In diesem Jahr konnte auch das besondere und seltene Fest der Eichenen Konfirmation gefeiert werden. Johannes Müller aus Breitenbach wurde vor 80 Jahren konfirmiert.
Viele wohnen noch in der näheren Umgebung. Einige aber hatten Anreisen von mehreren hundert Kilometern auf sich genommen. Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Szilvia Klaus (Hohenzell) gestaltet.
In ihrer Predigt ging Pfarrerin Szilvia Klaus auf die olympischen Disziplinen ein. Besonders auf den Weitwurf. Sie animierte die Gemeinde in der voll besetzen Kirche dazu, sich auch am Weitwurf zu beteiligen, und zwar im übertragenen Sinne. So könne jeder seine Sorgen, Ängste und Nöte zu Gott werfen. Sorgenweitwurf, damit man wieder befreiter durchs Leben gehen kann.
Nachdem die Urkunden an die Jubelkonfirmanden überreicht wurden, waren alle zum Abendmahl eingeladen. Musikalisch wurde der festliche Gottesdienst durch den Posaunenchor Wallroth (Leitung Frank Creß) sowie durch die Chorgemeinschaft Kressenbach / Ürzell (Leitung Romuald Antoni Ryborz) mitgestaltet. An der Orgel spielte John Benedikt Pohler.
Nach dem Gottesdienst fand im Landgasthof Druschel ein gemeinsames Mittagessen statt. Dabei und danach hatten die Jubiläumskonfirmanden Zeit, sich über viele Dinge der Vergangenheit zu unterhalten, alte Fotos anzuschauen und gemeinsam zu lachen.

Unsere Internetseite hat fast ein Jahr pausiert. Nun geht es wieder weiter - ab Mitte November in gewohntem Umfang.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Am Dienstag den 27.03.2018 fuhren 34 Gemeindemitglieder aus unseren drei Dörfern
mit einigen interessierten Gästen frühmorgens nach Sinn um dort bei der Firma Rincker
beim Guss der neuen Kressenbacher Glocke live dabei zu sein.

Gerhard Ohly hat diesen historischen Moment im Video festgehalten...

 

 

"Nein!" rief ein Kind laut, als Martin Leipold, der durch das Konzert am 18.11. führte, sagte, dass das Konzert zu Ende sei. Und tatsächlich, so hätte es nach Meinung der vielen Zuhörer noch lange weiter gehen können: Von Gospels bis hin zu Balladen präsentierte der Chor "New spirit" aus Wallroth unter Leitung von Dennis Korn mit Band ein gelungenes Konzert. Von mitreisenden, fröhlichen bis zu ernsten Tönen gab es Klänge in der besonderen Kunstkirche in Wallroth. M. Wirthmann und A. Zinkand setzten mit "Halleluja" von Cohen einen besonderen Höhepunkt. Vom Klavier, Schlagzeug, und Bass begleitet überzeugte der Chor auch mit guter Stimmung und der spürbaren Begeisterung der Sängerinnen und Sänger. Diese Begeisterung lässt sich teilen - jeden Dienstag wird zur gemeinsamen Probe ins Gemeindehaus Wallroth (20 Uhr) eingeladen - neue Sängerinnen und Sänger sind willkommen.

Schon am Samstag wurde kräftig eingeheizt. Die Familien Kaufmann und Knöll backten im Rahmen der Aktion 5000 Brote zusammen mit den Konfirmanden der Ev. Kirchengemeinde Brote im Backhaus. Normalerweise findet die Aktion in örtlichen Bäckereien statt. In unseren Dörfern gibt es zwar keine Bäckerei, aber dafür funktionierende Backhäuser. Die vielen selbst gebackenen Brote wurden dann am Erntedankfest an die Besucher des Tags der offenen Höfe abgeben, die dafür gerne spendeten. Dazu waren eigens Plakate mit Informationen zu Brot für die Welt von den Jugendlichen zusammengestellt worden. Und auch das Backhaus war mit Erntegaben reich geschmückt. So kamen über 450 Euro für ein Projekt des Hilfswerks Brot für die Welt in El Salvador zusammen.

Stichwort Tag der offenen Höfe:

In Breitenbach gab es am gleichen Tag (Erntedank) einen Tag der offenen Höfe. Unterschiedliche Höfe in Breitenbach waren für Besucher geöffnet und es wurden Spiele für Kinder und ein breit gefächertes kulinarisches Angebot gemacht. Der Tag begann mit dem Erntedankgottesdienst in der Breitenbacher Kirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Im Abendmahlsgottesdienst wirkten der Posaunenchor Wallroth (Leitung Frank Creß) und Organistin Bettina Röder musikalisch mit. Der Kirchenvorstand und die Konfirmanden hatten die Kirche geschmückt und beteiligten sich in der Liturgie. Pfarrer Eisenbach predigte zu Jesaja 58 "Brich dem Hungrigen dein Brot". Die Kindergottesdienstkinder hatten mit Ilse Büttner kleine Geschenke für die Gottesdienstbesucher gemalt und verteilt. Nach dem Gottesdienst ging es dann mit dem Planwagen durch den Ort. Angefangen von der Schmiedevorführung bis hin zu den einzelnen Höfen, wo es Schafe, Kühe und einiges mehr zu entdecken gab. Ein rundum gelungener Tag bei bestem sonnigen Wetter in Breitenbach!

RIMG5664Freuen können sich die Kinder aus Kressenbach, Breitenbach und Wallroth sowie die Kirchengemeinde. Insgesamt 900 € aus Erlösen der 850 Jahr-Feier wurden durch den Verein „Wir in Kressenbach e.V.“ überreicht.
Die 850-Jahrfeier war schon am Festwochenende eine Erfolgsgeschichte, die nun besonders nachhaltig für Kinder und Kirche weitergeschrieben wurde. Denn der Erlös aus unterschiedlichen Aktionen, wie dem Verkauf der von Kindern und dem 99-jährigen Willi Röder gestalteten Dekorationsartikel oder der Brieftaubenwette, wurde nun durch den ausrichtenden Verein „Wir in Kressenbach e.V.“ gespendet. Die feierliche Spendenübergabe am 24. August durch die Vereinsvertreterinnen Sabine Kirchner und Nadine Staaf sowie Ortsvorsteher Reiner Wunderlich fand im Ev. Kindergarten Wallroth statt. Für den Förderverein des Ev. Kindergartens nahmen Christiane Triebensky vom Vorstand, sowie Leiterin Bettina Muth, einen Scheck über 350 Euro für ein neues Trampolin entgegen. Der Schulleiter der Landrückenschule Wallroth, Hartmut Matthias, freute sich über die Unterstützung in Höhe von 300 €. Beide Spenden kommen allen Kindern aus Wallroth, Breitenbach und Kressenbach gleichermaßen zu Gute und seien ein Zeichen der hohen Verbundenheit der Kressenbacher mit ihren Nachbardörfern, wie Ortsvorsteher Wunderlich hervorhob. Sabine Kirchner, die einen kleinen Imbiss für die Übergabefeier vorbereitet hatte, betonte, dass die Kirche in Kressenbach zum Dorf gehöre. Daher habe man gerne mit weiteren 250 € die beginnende Sanierung des Kirchturms unterstützt. Pfarrer Stefan Eisenbach nahm die Spende entgegen und dankte den Kressenbachern auch mit Blick auf eine bereits in der Vergangenheit getätigte Spende eines Kirmeserlöses aller Kressenbacher Vereine zu Gunsten der Kirche im Dorf. So ist das Jubiläumsjahr zu einem echten Gewinn für alle geworden: Kinder, Kirche, Kressenbach!

Wenn zwei große Busse und ein Kleinbus mit über 70 Konfirmanden, etlichen jugendlichen Helfern und 7 Pfarrern auf der Autobahn unterwegs sind, dann ist KonfiCamp. Unsere Kirchengemeinde nahm, wie in den Jahren zuvor, an der gemeinsamen Freizeit des Kirchenkreises in Regen (Bayern) teil.

P8154150Schulranzen, Schultüte, Mäppchen, Stifte, Schere. Was braucht man noch für die Grundschulzeit? Im Schulgottesdienst zur Einschulung und zum Schuljahresanfang bekamen Schüler, Eltern und Lehrer den Segen Gottes zugesprochen. Gottes Lebenskraft ist fest versprochen, wofür der Regenbogen in der biblischen Erzählung von Noah ein Zeichen ist. Mit Schülern der 4. Klasse gestaltete Pfarrer Eisenbach dazu den Gottesdienst und wünschte den angehenden Grundschülern eine behütete Schulzeit, die so bunt wie die Farben des Regenbogens werden möge.
Von der Ev. Kirchengemeinde gab es für die ABC-Schützen einen Geschenkbeutel mit einem ersten Lesebuch und einer CD. Erstmalig gab es auch ein Klassengeschenk: Eine Regenbogenkerze, die als Klassenkerze mit in die Grundschule genommen wurde. Dort erinnert sie an diesen Tag und Gottes Segen für die Schulzeit und Schulgemeinschaft. (Übrigens: Trotz Rauchmelder wird berichtet, dass die Kerze bereits mehrfach zu Festen der Kinder entzündet wurde.)
So startete für 49 Schüler ein neues Schuljahr, für das wir frohes Lernen wünschen!