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Evangelische Kirchengemeinde Wallroth-Breitenbach-Kressenbach

1948 - da waren viele von uns noch nicht geboren. 1948 - gab es noch keinen Bundestag. 1948 - sang Theo Lingen: der Theodor, der Theodor, der steht bei uns im Fußballtor! 1948 - im Dezember sagten zwei Breitenbacher „Ja“ zueinander: Elisabeth (93) und Hans (95) Müller.DSC09840

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„Die Mitte Wallroth“ ist eingeweiht worden – In einem feierlichen Gottesdienst ist der neu gestaltete Wallrother Kirchenvorplatz jetzt offiziell übergeben worden. Damit verbunden ist eine großzügige Spendenübergabe von 10.000 Euro.

Schon seit vielen Jahren war geplant, den Wallrother Kirchenvorplatz ansprechender zu gestalten, den Zugang zur Kirche insbesondere für Menschen mit Gehbehinderung leichter passierbar zu machen und einen Platz schaffen, wo sich die Menschen vor und nach den Gottesdiensten und anderen Anlässen treffen können. In diesem Jahr wurde die Maßnahme schließlich mit vielfacher Unterstützung realisiert. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten wurde der Platz jetzt in einem feierlichen Gottesdienst seiner Bestimmung übergeben.

Einmal im Jahr, jeweils am Samstag vor dem ersten Advent trifft sich der Posaunenchor Wallroth seit 2013 mit Bläserinnen und Bläsern des ehemaligen Posaunenchors aus Bad Vilbel-Dortelweil (die dies 2018 bereits zum 60. Male durchführten) und anderer befreundeter Posaunenchöre , um die Arbeit der Bahnhofsmission in Frankfurt zu unterstützen.

Für eine Stunde erklingen am Hauptbahnhof – entweder an der Weihnachtskrippe oder am zentralen Durchgang Richtung Innenstadt – Advent- und Weihnachtslieder und laden die Reisenden und Vorbeieilenden zum Verweilen und Zuhören ein. Parallel dazu gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission mit Ihren Spendendosen durch die Reihen der Wartenden und sammeln zugunsten ihrer Organisation. Sobald der letzte Ton verklungen ist, gehen alle Beteiligten gemeinsam zu den Räumlichkeiten der Bahnhofsmission und warten gespannt bei Kaffee und Plätzchen auf das Ergebnis der Sammelaktion. Im abgelaufenen Jahr konnte die bisher höchste Summe von 650,- Euro an Spenden eingesammelt werden. Dies ist für alle beteiligten Bläserinnen und Bläser eine Bestätigung der Arbeit für den Nächsten - ein Beitrag, der gerne geleistet wird und für den sich der Weg von Wallroth nach Frankfurt lohnt. Die Evangelische Kirchengemeinde dankt ihrem Posaunenchor für das jährliche Engagement am Bahnhof Frankfurt und für so gelebtes Christentum weit über den Tellerrand hinaus!

Drei Geburten, in drei Stunden, in drei Dörfern - aber immer dasselbe Kind! Das gibt es nur einmal im Jahr und nur beim Krippenspiel. Auch in 2018 haben die Kinder und Konfirmanden unserer Kirchengemeinde zusammen mit Silvia Pohler (in Wallroth), Ilse Büttner (in Breitenbach) und Katja Schäfer (in Kressenbach) die Weihnachtsgeschichte in den Krippenspielen lebendig werden lassen. Und das auf ganz unterschiedliche Weise:

Jetzt erst recht! So viel haben wir in den letzten Jahren durch die Aktion Klingelbeutel gemeinsam erreicht: In Breitenbach wurde die Orgel überholt, eine Orgel für die Friedhöfe wurde gekauft, in Kressenbach eine Glocke gegossen und der Turm saniert, Angebote für Kinder finanziert, Adventshefte herausgegeben, Hörverstärker für Menschen, die schlecht hören, angeschafft und der Vorplatz in Wallroth neu gestaltet. Und noch vieles mehr!
Dieses Jahr sammeln wir mit der Aktion für unsere Kirchengebäude als sichtbare Zeichen des Glaubens in den Mitten unserer Dörfer. Unter anderem planen wir: In Kressenbach Arbeiten an der Orgel, in Breitenbach die weiteren Untersuchungen der Schäden an der Bausubstanz und in Wallroth ein neuer Anstrich und eine neue Kirchentür. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen!

SpendenverbindungKlingelbeutel

Ev. Kirchengemeinde W-B-K
„Aktion Klingelbeutel“
IBAN: DE74 5305 1396 0020 5693 49
BIC: HELADEF1SLU
Kreissparkasse Schlüchtern
Ggf. Verwendungszweck:
„Projekt 1“ für Kirche Kressenbach
„Projekt 2“ für Kirche Breitenbach
„Projekt 3“ für Kirche Wallroth

Wenn ein Feuerwehrauto mit Blaulicht langsam über die Straßen Wallroths fährt und es nirgends brennt und dazu noch der Posaunenchor (Leitung Frank Creß) aufspielt, dann kann es nur Martinstag sein. Viele Kinder liefen mit ihren Laternen, Eltern, Großeltern und Erzieherinnen durch Wallroth und brachten Licht ins Dunkel. Wie schon St. Martin, auf dessen Legende Pfarrerin Eisenbach zuvor im Gottesdienst in der Kirche eingegangen war. Ein echter berittener „St. Martin“ (Sarah Heindel, Kressenbach) begleitete dann auch den Laternenumzug. Vorausgegangen war schon Wochen zuvor das Vorbereitungsbasteln von Laternen, die als Monster, Quallen und in vieler anderer Gestalt durchs Dunkel der Nacht leuchteten. Leuchten konnte auch das Feuer am Kindergartenspielplatz, an dem man sich dank Elternbeirat bei Essen und Trinken aufwärmen konnte. Allen Beteiligten herzlichen Dank!

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Wie funktioniert eigentlich Hören? Wie sieht ein Ohr von innen aus? Woher kommt der Ohrenschmalz? Und kann man mit Segel­ohren wirklich fliegen? Eine ganze Menge Fragen gab es beim Forschen zum Thema „Ohr“ unter dem Leitthema „Mein Körper“, das dieses Jahr im Mittelpunkt der Forscheraktivitäten in unserem Ev. Kindergarten Wallroth stand.
Dass die Kinder gerne forschen und unser Kindergarten so bereits vor einiger Zeit ein offizielles und zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ geworden ist, ist nicht neu. Neu war aber die erneute Zertifizierung, zu der vom Haus der kleinen Forscher eine Urkunde überreicht wurde. Die Kinder begrüßten dazu auch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Maus von der Sparkasse Schlüchtern, die das Projekt unterstützt und Pfarrer Eisenbach für den Kindergartenausschuss, der als Leitungsgremium die laufende Zertifizierung unterstützt und begrüßt.

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Die Kinder des Ev. Kindergartens in Wallroth haben zu Erntedank eine Schöpfungsgeschichte der Bibel auf besondere Weise erkundet.
„Stell Dir vor: Es ist dunkel. Es ist ganz dunkel. Und du kannst gar nichts sehen.“
Damit haben auch schon die Jüngsten unserer Kindergartenkinder Erfahrung. Dunkelheit, damit gekoppelt vielleicht ein Gefühl der Einsamkeit und des Verlorenseins, unter Umständen sogar Angst.
Dass es so auf der Welt am Anfang war und Gott das hell aufleuchtende Licht in die Welt gebracht hat, ist tröstend und beruhigend. Da machen Papa oder Mama nachts nochmal das Licht an, wenn ich schlecht geträumt habe – ein Glück. Und dann kann ich auch wieder getröstet weiterschlafen. Es ist ja noch jemand da. Ich bin nicht alleine. Vielleicht gerade nur jetzt in meinem Zimmer, aber nicht im ganzen Haus.

So schön, schön war die Zeit! Am Ende des Konzertes stimmten viele Besucher ein in das bekannte Lied. So schön war es gewesen! Eine Rundreise durch das deutsche Liedgut bis hin zu den neuesten Popsongs bot der Chor New Spirit in der Evangelischen Kirche in Wallroth vor vollbesetzten Kirchenbänken. Viel Applaus ernteten die Sängerinnen und Sänger zusammen mit ihrem Chorleiter Dennis Korn und der Band daher nicht nur am Ende sondern bereits zwischen den Beiträgen. Wir freuen uns, dass der Chor wieder mit seinem Konzert in unserer Kirche war und allen Besuchern einen schwungvollen und tollen Abend bot! Bis im nächsten Jahr!

Liebe, Freiheit, Kindesdiebstahl, Salat und Blindenheilung –
Das Märchen vom Rapunzel

Liebe und Freiheit – wie gehört das zusammen? Und was hat dieser ominöse Rapunzel-Salat damit zu tun? Dieser und anderen Fragen ging der Mächengottesdienst zum Märchen „Rapunzel“ am 11. November in Wallroth nach. Dieses Jahr begeisterte das Team mit einem besonderen musikalischen Genuss: Die Geschichte von Rapunzel, der Gothel, dem Prinzen und dem Salat wurde vom fröhlichen Moritatensänger (Dieter Ruppert) in Reimform vorgetragen.
Und darum ging es: Ein Diebstahl in Nachbars Garten kommt ein junges Paar teuer zu stehen: Für den geklauten Salat verlangte „die Gothel“, so wird die Nachbarin genannt, das Kind des jungen Paares. Das Kind benennt sie nach dem Salat „Rapunzel“ und sperrt es in einen hohen Turm ohne Ein- oder Ausgang. Eines Tages entdeckt auch ein junger Prinz das Mädchen und verschafft sich wie die Gothel über Rapunzels lange Haare Zutritt zum Turm. Als das die Gothel bemerkt, schubst sie ihn kurzerhand vom Turm, was dazu führt, dass er in den Dornen landet und erblindet. Nachdem Rapunzel in ein fernes Land verbannt wird, findet der blinde Prinz sie jedoch wieder und wird durch ihre Tränen wieder sehend.

„Papa“, fragte der Zweitklässler seinen Vater vor dem Gottesdienst, „warum steht da Glockenwidmung auf dem Liedzettel? Tante Anna sagte heute Morgen, sie gehe zur Glockenweihe!“ Der Vater wusste auf die Frage keine Antwort und fragte aber gleich Pfarrer Stefan Eisenbach. „Wir evangelischen Christen weihen, sprich segnen, keine Sachen. Bei uns werden nur Menschen gesegnet. Also kann eine Glocke nicht gesegnet, sondern durch die Widmung feierlich in Gebrauch genommen werden.“ Nach der Klärung dieser Frage setzte das Orgelvorspiel unserer Organistin Bettina Röder ein und der Gottesdienst begann.
Zunächst entwickelte sich die Liturgie wie gewohnt, wenn man davon absah, dass der Chor „Calypso“ der Chorgemeinschaft Kressenbach-Ürzell (Leitung Alexander Jacobi) den Ablauf durch zwei Liedbeiträge bereicherte. Aber bei der Schriftlesung änderte sich das. Nachdem unser Pfarrerehepaar Marie und Stefan Eisenbach den Psalm 95 im Wechsel gelesen hatten, sang der Gemischte Chor der Chorgemeinschaft: „Halleluja“ und die Türen der Kirche wurden geöffnet. Warum? Der weitere Ablauf wird es zeigen.

„Mit Würde durch´s Leben“ Frauencafé Kontakt in Breitenbach

Frauen prasentieren

Das Team von Frauencafé Kontakt besteht aus mehreren Frauen des evangelischen Kirchenkreises Schlüchtern unter der Leitung von Pfarrerin Szilvia Klaus. Die Frauen erarbeiten jährlich ein Thema, das sie in Gemeinden des Kirchenkreises präsentieren. Nach Gundhelm und Mottgers waren sie zum Abschluss der diesjährigen Runde im Dorfgemeinschaftshaus Breitenbach. Eingeladen waren die Frauen des Kooperationsraumes Bergwinkel; dieser besteht aus den Gemeinden Wallroth-Breiten-bach-Kressenbach, Hintersteinau, Steinau Bad Soden-Salmünster und Hohenzell-Ahlersbach-Bellings.
Das Dorfgemeinschaftshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach einer musikalischen Einstimmung durch Organistin Britta Heim begrüßte die gastgebende Pfarrerin Marie Eisenbach die Anwesenden.
An eine Murmelgruppe zum Thema Würde anschließend stellte das Frauenteam in mehreren, teils provokanten Sketchen dar, dass gerade im letzten Lebensdrittel die Würde des Menschen gefährdet sein könnte. In einem Sketch wurde nämlich der Vater in ein Altenheim gegeben, das nicht seinen Wünschen und Lebensgewohnheiten entsprach; in einer weiteren Spielszene bat eine gehbehinderte ältere Frau in einer Bank um Hilfe, sie wurde von den Bankangestellten nicht beachtet.